du machst das Ganze so perfekt

Aus meinenHerzkammernfliegen Wörter,tastloses Glück.Mit deiner Prachtbeehrst du,stockendmeine Atemzüge. Für dichdiese Zeilen,sonstist nicht viel dawas besser wärals meine Liebeum mit dirzu verweilen. Was ich schenken maghier und jetztMorgen und Übermorgenist meine Zeitund ein wenig Magie.Deine Augenentwaffnend.Weiche Knie. Weil duplötzlich kamstaus dem Nichts,ganz vielmit mir machst,mein Herz stillwenn du michanlachst. Zeitbekommt Sinn,bekommteinen Namen.Lehrst michzu träumenohne sinnloseDramen. Mit dirgemeinsamein Abenteuererleben,das warme Gefühlnicht alleinzu stehenim Regen. Weil duan mich … du machst das Ganze so perfekt weiterlesen

Streichle mich

Streichle mich mit deinen Worten, streichle weg all meine Sorgen. Das graugrünklar in deinem Blick hält mich sicher und geborgen. Lass nicht los, ich will’s nicht missen wie die Nacht mit ihrem Klang. Schenk mir nochmals diese Worte und zünd die Sterne für mich an. Meine Romantik so abscheulich, meine Furcht, mein Niedergang, dass du nicht an meiner Seite bei mir verhaarst ein Leben lang. … Streichle mich weiterlesen

Kafka und die Prager Köstlichkeiten

Kafka frönte dem Genuß, Obstknödel, Baumkuchen, öfters auch ein Kuß. Schien begeistert von Verruch. Schöner Mund und schwarze Locken konnten ihn schon mal verlocken. Herz und Leisten waren entzückt, rote Lippen schnell gepflückt. Dann nachts im altem Kerzenlicht schrieb er sich die Seele frei. Gedanken als Spontangedicht und glühende Schriften um drei. Kafka übergab die Reihen, wünschte sich bei ihr zu weilen. Sein jammernder Körper … Kafka und die Prager Köstlichkeiten weiterlesen

Wortgegangen

Es spielt keine Rolle. Hab Wortflucht begangen. Ohne Kontrolle, Im Schweigen gefangen. Wenn jetzt ein Stern Vom Himmel fällt, Wär mein schönster Wunsch Bereits erfüllt. Es sind Erinnerungen Die den Raum füllen. Die Zeit war schneller als ich Für Verbesserungen. Hell erleuchtet die Tage, Die wie Engel aussahen. Meine Wörter konnten Sie dennoch nicht tragen. Die Zeiger der Uhr Drehen sich weiter im Kreis. Das … Wortgegangen weiterlesen

Wie wenig sinnvoll ich bin

Wie wenig sinnvoll ich bin. Ich erhebe meine Stimme Und hinterlasse nichts Als den kleinsten Ton in der Luft. Mein Gesicht zeitlich gezeichnet. Schatten und Furchen und ein Wirbel Aus Staub und Dreck und einer Dosis Erkenntnis. Regenschauer putzen es weg Wie eine Reinigungskraft auf Teilzeitbasis. Ich ziehe vorüber Ohne Anhaltspunkt. Die Linden am Wegesrand Salutieren mir zu. Doch in Windeseile Entfalle ich ihnen. Ich … Wie wenig sinnvoll ich bin weiterlesen

Für ein Glas Rotwein

Er hat sein Blut für dieses Land gegeben. Bis zum Ende jedes Monats Schafft er’s nicht weiter zu leben. In Gottes Händen seine Gebete. Schwor Treue für sein Glaube Als er Vater wurde. Ein Krieg ohne Rückkehrgarantie. Medaillen erhalten Für die Ehrenphilosophie. Für all diese armen Leute, Ein paar banal einfache Worte, Weil sie bis heute an das Gute glaubten. Weil sie ständig darauf vertrauten … Für ein Glas Rotwein weiterlesen

Heimat

Einen Platz hab ich gefunden. Wie damals, Als ich 6 Jahre alt war. Sonntags Eiscreme aß. Einen alten Film schaute Und im Bett saß. Wusste noch nicht, dass ich Dich eines Tages verlass‘. Es tut mir leid, Heimat, Dass ich Dich nun verrat‘. Was wir jemals hatten, Einfach aufgab. Vergib mir, dass ich Mit Deinem Herzen gespielt hab. Sei Dir gewiss, dass es weh tat … Heimat weiterlesen

Der Sensemann

Es war Gras gewachsen Über das Herz. Und dazwischen Purpurrote Blumen Erwacht. 2 Frühlinge 4 Sommer 12 Winter Dauerte es. Jahreszeitenkonfus. Und als sie wieder blühten, Die purpurfarbenen Blumen, War in Reichweite Ein neuer Sensemann. Sie spürten das Ungetüm. Denn er besaß Kein Sinn für Schönheit. Wie Unkraut standen sie da. Die purpurroten Blumen, So selten und doch so rar. Mit geschärfter Klinge Nahm er … Der Sensemann weiterlesen

Trotz aller Widrigkeiten

Ich stimme mich ein. Auf Veränderung. Auf mich achtend, Sich wappnend. Emotionsfrei. Emotionsgeladen. Bereit Um nie bereit zu sein. Auf die Reinheit der Ehrlichkeit Die mich empfängt. Ihre Arme breit Wie ein offenes Tor. Oder beschleunigend. Wie ein Katapult Aus mechanischer Energie. Ich, als das Geschoss. Ich richte mich ein. Auf die Erhabenheiten Mit ihren Tücken. Die Auswirkungen Deines Namens. Für meine Revolution Mach ich … Trotz aller Widrigkeiten weiterlesen

Berlin, Berlin

Manches lässt sich nicht planen.Das Schicksal hat mich gebracht.Wer konnte bloß ahnen,Dass die Liebe hier erwacht. Wenn ich weg geh, fort von Dir,Mich ausspuckst aus Deinen Fängen.Vermisst Du mich nicht – kein Ton .Lässt mich einfach hängen. Und wenn die Nacht mich entlässtSchau ich in diese blassen Gesichter.Selbst der Mond ist bescheiden bleichIm unverhohlenem Glanz Deiner Lichter. Flanier auf BetonasphaltZwischen Dönerresten und Kotze.Sie werden zu … Berlin, Berlin weiterlesen

Eingesperrt zur Neuzeit-Pest

Psychologen schlagen Alarm. Es droht der Wohnungskoller. Genervt von Deinem Schwarm. Meditation wär doch sinnvoller. Plötzlich jeder im Home Office. Klaustrophobie bis zum Anschlag. Die grösste Besorgnis? Der Denkprozess eines Mordauftrages. Eheleute stellen fest, Dass die Lust schwindet Auf das gemeinsame Familiennest. Strapazierte Nerven im Eignungstest. Das Meissner Porzellan Fliegt rasant vor die Füße. Es war die geplante Landebahn Mit einem Gruß von Deiner Süßen. … Eingesperrt zur Neuzeit-Pest weiterlesen

Für einen kostenlosen Traum

Habe mir angewöhnt,Nicht über alles nachzudenken.Bedeutungen ändern sichAus einem anderem Blickwinkel. Bin nicht einverstandenMit meinem Bewusstseinszustand.Ein Freund ist grade gestorben.Fühle aber immer noch seine Gegenwart. Und ich werfe, werfe, werfe.Werfe Wasser auf meine Mühlen.Wünsch mir, dass dies das Jahr istMit dem Beginn meiner Zukunft. Liebe im ÜberflussWäre jetzt beschleunigendFür die Dunkelheit der Jahre.Beängstigend hoffe ich, sie könnte heilen. Der Winter fährt an mir vorbeiWie ein … Für einen kostenlosen Traum weiterlesen

Seltsam grausam

Ich brauche nichts als ein Wort. Nur eins, beträchtlich überzeugend. Ein Wort allein genügt. Ein Tropfen Wasser, der das Meer versüßt. Deine Eigenarten Wünschte ich zu verachten. Wie Du mich anschaust Ohne mich zu beachten. Was ich brauche Ist Deine Ausdauer. Ausdrückliche Gewissheit Und Herzenswärme. Fang von vorne an. Verloren in Deinen Augen. Such Deinen Mund, Deine Hände. Meine alltägliche Poesie. Stumm würd ich schreien … Seltsam grausam weiterlesen

Bollern bis die Seele bebt

Das Feuerzeug klickt,Die Flamme lodert auf.Es ist nicht die ersteOder zweite, die ich rauch. Ich hab aufgehört zu zählen,Wie viele ich rauch.Wie viel ich brauch,Bis der Brand erloschen ist. Kanns nicht ertragen,Dass Du in der Wohnung bist.Viel weniger wenn nicht.Vertragen. Will doch eigentlichNur wissenWie es Dir geht,Was bei Dir passiert. Ob Du Dich genau so verlierst,In Gedankenkonstruktionen.Im „hätte“, „könnte“, „wollte“,Oder „kann vielleicht sein“ Situationen. Wie … Bollern bis die Seele bebt weiterlesen

Neuinterpretation des Gedichts „Großstadtliebe“ von Masha Kaleko

Eine Begegnung Im Großstadtdschungel. Ganz flüchtig Im Köpenicker Spreetunnel. Ein Date entsteht Und wie eh und je Bemerkt man plötzlich, Dass man sich versteht. Die Zeit vergeht Wie Nu im Flug. Beim zweiten Kaffee Plant man den Urlaub im Zug. Unzertrennlich wird geliebt.Verspricht sich weniger graue Tage. Teilt sich Kummer und Alltagslast.Teilt sich Freude und Aufgaben. Man trifft sich im Großstadtgewusel. Zuhause kennt man’s nicht.Zwischen … Neuinterpretation des Gedichts „Großstadtliebe“ von Masha Kaleko weiterlesen

Das Spiel

Aus großem Herz entsprungen.Weit wie diese Welt.Während sie sichEinfach weiter drehtJeder Augenblick zerfällt. Ein Herz mit BergenUnd Wolkenkratzern.Gierig.Nach AnmutNach Feinheit. Nahtlos der HimmelIn Deinen Augen.Auf meiner Weste der schwarze Dreck.Hab massig Zeit.Sie rennt nur schnell weg. Will eigentlich allesUnd lebe schnell.Wind, Regen.Wie SchlägeAuf meinem Gesicht. Irgendwer sagte man würde vergessen.Doch ich bin hier.Am Rande einer Bordüre.Mit Knoten im HalsAuf einem leerem Blatt Papier. Also komm … Das Spiel weiterlesen

Deine Welt

Du träumst vor Dich hin, Schaust einsam In Dich hinein. Wenn ich Dich frage, Lässt Du keinen rein. Du wirkst distanziert. Manchmal ein blondes Kühl. Lebst in Deiner Welt. In Deinen Gefühlen Zuviel Kalkül. Es ist schwer in Deinem Herzen Manchmal regnet’s, Kein Sonnenschein. Du verursachst mir Schmerzen. In Deinen Gedanken will ich sein. Dir diese Leere nehmen Die Dich manchmal plagt. Die unendliche Suche … Deine Welt weiterlesen

Projektile

Treue Freundin, Begleiterin, Lieblingsort. Die mit mir lacht, Weint oder träumt. Jetzt sitz’ ich hier Mit meiner Trauer, Meiner Wut. Weil ich immer dachte, Irgendwie wird alles gut. Doch das Leben birgt Viele Prozesse. Große Schwester Hoffnung Schlägt Dir plötzlich Auf die Fresse. Hatten doch Soviele Träume. Haus mit Garten. Und darin Obstbäume. Geplante Fernreisen Oder Museumsbesuch. Nie Zeit für uns. Fühl mich nun Wie … Projektile weiterlesen

Achte auf mich

Schließ Deine Augen sanft. Hör mir zu. Es sind nur eine Handvoll Wörter. Mehr als Perlen der Weisheit Sind sie Steine ​​aus Mineral. Suche keinen Sinn in allem. Alles ergibt irgendwie Sinn. Weil die Natur ein Buch Voller Mysterien ist. Die kleinen Dinge Oft wichtiger sind. Blumen zwischen Asphalt. Das Beobachten des Firmaments. Ein Orchester voller Blätter Vibrierend im Wind eines Baumes. Das Leben – … Achte auf mich weiterlesen