Für ein Glas Rotwein

Er hat sein Blut für dieses Land gegeben. Bis zum Ende jedes Monats Schafft er’s nicht weiter zu leben. In Gottes Händen seine Gebete. Schwor Treue für sein Glaube Als er Vater wurde. Ein Krieg ohne Rückkehrgarantie. Medaillen erhalten Für die Ehrenphilosophie. Für all diese armen Leute, Ein paar banal einfache Worte, Weil sie bis heute an das Gute glaubten. Weil sie ständig darauf vertrauten … Für ein Glas Rotwein weiterlesen

Eingesperrt zur Neuzeit-Pest

Psychologen schlagen Alarm. Es droht der Wohnungskoller. Genervt von Deinem Schwarm. Meditation wär doch sinnvoller. Plötzlich jeder im Home Office. Klaustrophobie bis zum Anschlag. Die grösste Besorgnis? Der Denkprozess eines Mordauftrages. Eheleute stellen fest, Dass die Lust schwindet Auf das gemeinsame Familiennest. Strapazierte Nerven im Eignungstest. Das Meissner Porzellan Fliegt rasant vor die Füße. Es war die geplante Landebahn Mit einem Gruß von Deiner Süßen. … Eingesperrt zur Neuzeit-Pest weiterlesen

Von Heimat, Glück und Erste-Welt Problemen

Ich habe heute meinen philosophischen. Oh ja. Das kann mal passieren. Tut grundsätzlich auch nicht weh auch mal so einen Tag zu haben.Die Grundbasis mal wieder zu ordnen. Mal drüber nachzudenken. Hier und da. Dort und drüben. Kann man mal machen. Ich fange an über „Heimat“ nachzudenken. Was ist das für mich? Als in Deutschland geborene und aufgewachsene Italienerin. Als Mensch der schon 18 Mal … Von Heimat, Glück und Erste-Welt Problemen weiterlesen

So kann es nicht gehen

Liebe Freundin,Wovor schützt Du DichVor Deinem HerzenOder den TränenZwischen Deinen Zähnen?! Es gibt Liebesgeschichten,Für die braucht man Mut.Und solche, die beginnen mit Wut.OptionenfreiEnden sie nicht gut. Die SpurenSind längst eingebrannt.Wie ein Stein in Deiner Kehle.Bringt Dich um den Verstand.Verkümmert ist Deine Seele. Du kannst nicht mehr DU sein.Weißt nicht wohin mit DirWillst schreien.So kann es nicht gehen.Flüchten oder Bleiben. Also führst Du Krieg mit Dir.Denn … So kann es nicht gehen weiterlesen

Schweigen ist nicht immer Silber, Reden ist nicht immer Gold

Es wird gesagt,Dass man sich nie wieder sieht,Wenn man stirbt.Dass wir hier „Vorübergehend“ sind.Stecken gebliebenIn einem Panoramabild. Es wird gesagt,Dass jede große LiebeAbends vor dem Fernseher versinkt.Und dass jede Hoffnung,Der gleichen MengeEnttäuschung entspricht. Es wird gesagt,Dass wenn man geboren wird,Alles bereits in einem BuchGeschrieben steht.Na ja und wenn nichtDann ist es wohl Schicksal. Es wird gesagt, dass jede Begeisterung,Dem gleichem Maß an Frustration entspricht.Dass jeder … Schweigen ist nicht immer Silber, Reden ist nicht immer Gold weiterlesen

Im Namen der Liebe

Es ist keine Liebe,Wenn sie weh tut.Es ist keine LiebeWenn sie Dich kontrolliert.Oder Angst haben musstZu sein wer Du bist. Es ist keine Liebe,Wenn man Dich schlägtOder Dich erniedrigt.Wenn sie Dich dazu bringtAn Dir selbstZu zweifeln. Es ist keine Liebe,Wenn man Dein WilleNicht respektiert.Oder wenn Du DichStändig hinterfragst.Das ist es nicht. Es ist keine Liebe,Wenn man Deine FähigkeitenUnd Deine Intelligenz herabsetzt.Wenn man Dich entwürdigt und … Im Namen der Liebe weiterlesen

Ich brauche Dich

„Ich brauche Dich“; sagst Du.„So so“; sag ich.Was brauchst Du denn genau?Ist es meine Nase,Meine Haut,Oder was verursachtDir diesen Stau?In Deinem Kopf,Dass Du ohne michNicht klar kommst.Verlierst Du Deine Krone?Ist alles umsonstWenn ich woanders wohne?Ist es die BestätigungDie Du brauchst?Schliesst Du Deine HandZu einer FaustWenn ich Dich nicht anschau?Was wird aus DirOhne mich?Mach mir Sorgen.Ist es dasWas Du erreichen willst?Dass ich Angst habVor Morgen?Was soll … Ich brauche Dich weiterlesen

Du gehörst mir

„Du gehörst mir.“Was für ein schlimmer Satz.Bei diesen WörternGeht mein HerzRatz fatzZu anderen Ufern.Denn ich gehöre keinem.Ausser mir selbst.Sowas kann ich nicht leiden.Ich kann spürenWie es zerfällt.Ich bin kein Besitz.Kein Eigentum.Ich hoffe, es ist ein Witz.Nur ein kleiner Irrtum.Meine Gedanken.Meine Gefühle.Alles ist meins.Mein Körper.Meine Wörter.Von all dem, gehört Dir keins.Du kannst Dich höchstensGlücklich schätzen.Dass ich Dir gabEin Teil von mirDoch höre ich diesen Satz,Entziehe ich … Du gehörst mir weiterlesen

Auch Kritik ist Liebe

Beanstandungen zu erhaltenIst häufig nicht besonders gut.Einige sind entsetzt.Andere empfinden Wut oder sind tief verletzt. Dann schluckst Du sie herunter,Die negative Kritik.Es ist kein großes Wunder.Verdreht sich Deine Mimik. Du kannst erstmal nicht klar sehen.Siehst die Dinge vielleicht anders.Du versuchst, es zu verstehen.Fühlst Dich plötzlich nicht besonders. Sie kam ganz plötzlich, unerwartet.Und brachte Dich aus dem Gleichgewicht.Doch lass Dich ruhig beurteilen.Ganz sachlich und konstruktiv. Manchmal … Auch Kritik ist Liebe weiterlesen

Menschen der Nacht

Für alle die bis 5 Kein Gähnen kennen. Die Stadt atmet auf. Alles schläft. So der Eindruck. Alles leise. Alles ruhig. Kein Verkehr. Kein Lärm. Nicht der, der Dich stresst. Dunkelheit ändert ihre Formen. Menschen der Nacht, Sind immer dieselben. Und der Tag Ändert ihre Gesetze. Politiker kommen und gehen. Die Sommer und die Winter vergehen. Menschen der Nacht Werden immer überleben. Versteckt in Kneipen. … Menschen der Nacht weiterlesen

Ab hier.

Lange Freundschaften.Stärkste Umarmungen .Schöne Musik oder eine Sammlung von Büchern.Das Öffnen von Geschenken.Fernreisen, die zum Träumen einladen.Filme, die in Deinem Herzen bleiben. Die Blicke die man tauscht,In diesem winzigen MomentBevor man sich küsst.Die Sternschnuppen.Der Geruch des Windes.Ein Händedruck. Ein Kind, das lacht.Der Sommerregen.Das Rauschen des Meeres.Eine BootsfahrtAm Fluss entlangDer Sonne entgegen. Ein Glas Wein mit Deinem Vater.Eine Panna Cotta mit Waldfrüchten.Ein tiefes Gespräch,Draußen bei Kerzenschein … Ab hier. weiterlesen

Welt MS Tag

Liebe Menschen, heute Mal nichts lyrisches von mir.Denn heute ist Welt MS Tag. Bist du heute morgen ohne Schmerzenaufgewacht?Herzlichen Glückwunsch.Feier dich und deinen wunderbaren Körper.Deinen Körper, der perfekt ist und jeden Tag für dich Wunder verbringt, indem du laufen, riechenund fühlen kannst.Feier deinen gesunden Körper jeden Morgen.Berühre dich selbst wieder mit Mitgefühl und Liebe. Auch ich, möchte gerne Aufmerksamkeit für die noch unheilbare Krankheit Multiple … Welt MS Tag weiterlesen

Unruhe

Wenn es dunkel wird,Sitze ich hier.Am Rand der Mauer.Befreie den abstrakten Geist.Und betrachte das Universum. Ich höre sein Rascheln.Ich rieche sein Schweigen.Wie auf einem Plakat.Und ichMittendrin. Eine Ruhe breitet sich aus.Jenseits aller Erwartungen.Jenseits von allem.Über mich hinaus.Über uns hinaus. Und in der Nacht,Wenn der WindDen Dunst bewegtBleibt nichts.Außer meine Abwehr. Nur meine HändeVerschlossen.Über mich.Und dann ist sie zurück.Die Unruhe. Ich folge den Zügen meines Lebens.Die … Unruhe weiterlesen

Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen

Ein Apfel zum Mittag in der Tasche.Ihre Augen konkurrieren mit der Sonne.Ein Schmerz, den sie sehr gut verstecken kann.Im Hintergrund ihrer Worte.Was bleibt von der dreisten Raserei der Zeit? Wo ist das Vergnügen,Nicht zu wissen, wie spät es ist?Von einem Land nach Maß.Wo die Natur seine Kurven bejubelt.Alles ist hier von Pflaster bedeckt. Von falschen Sternen und Böen.Von lauter Ziffern.Aber wenn Du ein wenig von … Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen weiterlesen

Noch lange kein Nominativ

Man könnte, wenn man wollte. Zwei mal Konjunktiv Ergibt noch lange Kein Nominativ. Stürme in unseren Köpfen. Unsere Herzen an einem Bungeejumpingseil. Wege ins Ungewisse. In all Deinem Grau seh ich die Farbe. In all Deiner Farbe siehst Du das Grau. Du angemaltes buntes Haus. Deine Farbe blättert. Jage sie fort, all Deine Ängste. Jage fort, die dunklen Gedanken. Deine lähmende Zerrissenheit. Flicke Deine Wunden … Noch lange kein Nominativ weiterlesen

Zwischen der Frucht der Vernunft und der Süße der Versuchung

Wir haben es gern schön ordentlich „geordnet“. Die Welt schreit nach konkreten Dingen, nach Greifbarem was wir akkurat „einsortieren“ können, Schublade für Schublade. Wir schrecken zurück, wenn unser Bauchgefühl kein eindeutiges Bild der Lage generiert, wenn Zwischenmenschliches an Tiefe gewinnt zum Beispiel und wir den Grund nicht mehr erkennen können. Oder wenn wir eine Entscheidung treffen müssen aber uns schlicht und ergreifend die Erfahrung fehlt. … Zwischen der Frucht der Vernunft und der Süße der Versuchung weiterlesen

Die 1000 Gesichter

Stell Dir vor, Du bist 30 jahre alt. Stehst mitten im Leben. Hast womöglich schon viel erreicht. Dein Glück gefunden. Ein toller Mann oder eine tolle Frau. Die Liebe Deines Lebens. Du hast vielleicht einen tollen Job oder willst vielleicht Karriere machen. Du hast viele Zukunftspläne. Ein Haus. Irgendwann vielleicht ein Kind. Oder Du möchtest verreisen. Andere Länder und Kulturen kennen lernen. Egal was es … Die 1000 Gesichter weiterlesen

Sei ein Held

Als ich ein Kind war, hat man mir immer wieder vermittelt, wie wichtig es ist eine gute Tat am Tag zu vollziehen. Die berühmte gute „Tat des Tages“, sozusagen. Soviele Kleinigkeiten können anderen Menschen die Welt bedeuten oder zumindest ein Lächeln hervor bringen. Immer wieder fällt mir jedoch auf, dass manche Menschen nochmal lernen sollten, wie man E M P A T H I E … Sei ein Held weiterlesen

Surfen auf der Zeitachse

Es macht wütend,All diese Verschwendung.Die AbsichtEin Ziel zu verfolgen,Ohne Verwendung. Jeder der anderenFehler vorwirft.Konsum-Schuldzuweisungen.Fehler die man gernSelbst begeht. Immer eine unüberbrückbare DistanzZwischen dem Horizont und dem Leben.Den Mund braucht manZum Küssen, Sprechen und Atmen.Keine offene Wunde die manSchließen müsste. Seitdem ich keinen mehr habeDer mir vergibt,Möchte ich selbst keine Vergebung.Auf der guten Seite zu bleibenIst nicht das Ziel. Ich sah viel Ungerechtigkeit.Was andere als bitteres … Surfen auf der Zeitachse weiterlesen

Mein Italien

Die Schönheit eines Tages im Frühling.Mit dieser perfekten Temperatur.Bis zum späten Abend draußen bleiben.Die Vespa neben der Wand stehen lassen.Mit Fremden über die Zukunft plaudern.Glänzendes Elend und Perlenketten.Die Blicke begrüßen Dein Geheimnis.Ausländische Akzente aus der Ferne.Die Grazie verkleidet als Trubel.Im Abseits, die Brünette und die Blondine.Die Anzugträger, die Wut, die Ehre.Die Sätze. Ich töte Dich. Ich würge dich.Ich liebe dich. Ich schätze dich.Zu welchem Preis?Entlang … Mein Italien weiterlesen