Wortgegangen

Es spielt keine Rolle. Hab Wortflucht begangen. Ohne Kontrolle, Im Schweigen gefangen. Wenn jetzt ein Stern Vom Himmel fällt, Wär mein schönster Wunsch Bereits erfüllt. Es sind Erinnerungen Die den Raum füllen. Die Zeit war schneller als ich Für Verbesserungen. Hell erleuchtet die Tage, Die wie Engel aussahen. Meine Wörter konnten Sie dennoch nicht tragen. Die Zeiger der Uhr Drehen sich weiter im Kreis. Das … Wortgegangen weiterlesen

Heimat

Einen Platz hab ich gefunden. Wie damals, Als ich 6 Jahre alt war. Sonntags Eiscreme aß. Einen alten Film schaute Und im Bett saß. Wusste noch nicht, dass ich Dich eines Tages verlass‘. Es tut mir leid, Heimat, Dass ich Dich nun verrat‘. Was wir jemals hatten, Einfach aufgab. Vergib mir, dass ich Mit Deinem Herzen gespielt hab. Sei Dir gewiss, dass es weh tat … Heimat weiterlesen

Berlin, Berlin

Manches lässt sich nicht planen.Das Schicksal hat mich gebracht.Wer konnte bloß ahnen,Dass die Liebe hier erwacht. Wenn ich weg geh, fort von Dir,Mich ausspuckst aus Deinen Fängen.Vermisst Du mich nicht – kein Ton .Lässt mich einfach hängen. Und wenn die Nacht mich entlässtSchau ich in diese blassen Gesichter.Selbst der Mond ist bescheiden bleichIm unverhohlenem Glanz Deiner Lichter. Flanier auf BetonasphaltZwischen Dönerresten und Kotze.Sie werden zu … Berlin, Berlin weiterlesen

Eingesperrt zur Neuzeit-Pest

Psychologen schlagen Alarm. Es droht der Wohnungskoller. Genervt von Deinem Schwarm. Meditation wär doch sinnvoller. Plötzlich jeder im Home Office. Klaustrophobie bis zum Anschlag. Die grösste Besorgnis? Der Denkprozess eines Mordauftrages. Eheleute stellen fest, Dass die Lust schwindet Auf das gemeinsame Familiennest. Strapazierte Nerven im Eignungstest. Das Meissner Porzellan Fliegt rasant vor die Füße. Es war die geplante Landebahn Mit einem Gruß von Deiner Süßen. … Eingesperrt zur Neuzeit-Pest weiterlesen

Für einen kostenlosen Traum

Habe mir angewöhnt,Nicht über alles nachzudenken.Bedeutungen ändern sichAus einem anderem Blickwinkel. Bin nicht einverstandenMit meinem Bewusstseinszustand.Ein Freund ist grade gestorben.Fühle aber immer noch seine Gegenwart. Und ich werfe, werfe, werfe.Werfe Wasser auf meine Mühlen.Wünsch mir, dass dies das Jahr istMit dem Beginn meiner Zukunft. Liebe im ÜberflussWäre jetzt beschleunigendFür die Dunkelheit der Jahre.Beängstigend hoffe ich, sie könnte heilen. Der Winter fährt an mir vorbeiWie ein … Für einen kostenlosen Traum weiterlesen

Neuinterpretation des Gedichts „Großstadtliebe“ von Masha Kaleko

Eine Begegnung Im Großstadtdschungel. Ganz flüchtig Im Köpenicker Spreetunnel. Ein Date entsteht Und wie eh und je Bemerkt man plötzlich, Dass man sich versteht. Die Zeit vergeht Wie Nu im Flug. Beim zweiten Kaffee Plant man den Urlaub im Zug. Unzertrennlich wird geliebt.Verspricht sich weniger graue Tage. Teilt sich Kummer und Alltagslast.Teilt sich Freude und Aufgaben. Man trifft sich im Großstadtgewusel. Zuhause kennt man’s nicht.Zwischen … Neuinterpretation des Gedichts „Großstadtliebe“ von Masha Kaleko weiterlesen

Menschen der Nacht

Für alle die bis 5 Kein Gähnen kennen. Die Stadt atmet auf. Alles schläft. So der Eindruck. Alles leise. Alles ruhig. Kein Verkehr. Kein Lärm. Nicht der, der Dich stresst. Dunkelheit ändert ihre Formen. Menschen der Nacht, Sind immer dieselben. Und der Tag Ändert ihre Gesetze. Politiker kommen und gehen. Die Sommer und die Winter vergehen. Menschen der Nacht Werden immer überleben. Versteckt in Kneipen. … Menschen der Nacht weiterlesen

Das Leben ist schön

Ich blicke in den Himmel.Wolken auf Reisen die ihre Formen verändern.Ab und an die Sonne verspeisen.Um sie dann wieder durch zu lassen.Unsere Körper bedecktVon den warmen Strahlen. Dann werde ich etwas mutiger.Wenn ich daran denke,Dass DingeSich immer neu erfinden.ZweitausendneunzehnBin ich mit der Welt verbunden. Wenn sich nichts geändert hätte,Wäre ich heute mineralisch.Aber ich werfe mich lieberIn die Arme des Windes.Mach ein Segel mit den HändenUnd … Das Leben ist schön weiterlesen

Dein Blick

Dein Look ist Business.Dein Urteil;Bewährung oder elektrischer Stuhl.Am Himmel dieser glühende Mond.Auf der geneigten Ebene des Lebens rollend.Wie ein 80er Flipperautomat.Wo irgendwie im Spiel,2 Bälle gleichzeitig hoch schießen. Es ist zeitgenössische Kunst.In diesem Zeitalter aufzuwachen.Big Data.Kein Zucker in der Limonade.Ich bin jetzt schon verrückt nach Dir.Du bist so schön verschlossen.Kleine Dame die mit SneakersDurch meine Gedanken spaziert. Dein Blick so scheu.Dieser klare Blick.Du hast mich … Dein Blick weiterlesen

Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen

Ein Apfel zum Mittag in der Tasche.Ihre Augen konkurrieren mit der Sonne.Ein Schmerz, den sie sehr gut verstecken kann.Im Hintergrund ihrer Worte.Was bleibt von der dreisten Raserei der Zeit? Wo ist das Vergnügen,Nicht zu wissen, wie spät es ist?Von einem Land nach Maß.Wo die Natur seine Kurven bejubelt.Alles ist hier von Pflaster bedeckt. Von falschen Sternen und Böen.Von lauter Ziffern.Aber wenn Du ein wenig von … Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen weiterlesen

Illusion

Du weißt,warum ich Dich mag.Weil nur Du es aushälstUnd bei mir bleiben kannst.Du bist da und Du bist nicht da.Genau wie der Wind.Nimmst mein SchweigenUnd gibst es mir zurück.Geschmückt mit Parfüm. Was ich nicht tun würdeIst es Dir zu sagen.Dass ichMit Dir zusammenMit allem was ich habe,Mich echt fühlen kann.Es ist wahr,Und es macht mich verrückt. Wenn ich denke, dass ich Dich berühre.Diese Gedanken müssen … Illusion weiterlesen

Zwischen der Frucht der Vernunft und der Süße der Versuchung

Wir haben es gern schön ordentlich „geordnet“. Die Welt schreit nach konkreten Dingen, nach Greifbarem was wir akkurat „einsortieren“ können, Schublade für Schublade. Wir schrecken zurück, wenn unser Bauchgefühl kein eindeutiges Bild der Lage generiert, wenn Zwischenmenschliches an Tiefe gewinnt zum Beispiel und wir den Grund nicht mehr erkennen können. Oder wenn wir eine Entscheidung treffen müssen aber uns schlicht und ergreifend die Erfahrung fehlt. … Zwischen der Frucht der Vernunft und der Süße der Versuchung weiterlesen

Sei ein Held

Als ich ein Kind war, hat man mir immer wieder vermittelt, wie wichtig es ist eine gute Tat am Tag zu vollziehen. Die berühmte gute „Tat des Tages“, sozusagen. Soviele Kleinigkeiten können anderen Menschen die Welt bedeuten oder zumindest ein Lächeln hervor bringen. Immer wieder fällt mir jedoch auf, dass manche Menschen nochmal lernen sollten, wie man E M P A T H I E … Sei ein Held weiterlesen

Surfen auf der Zeitachse

Es macht wütend,All diese Verschwendung.Die AbsichtEin Ziel zu verfolgen,Ohne Verwendung. Jeder der anderenFehler vorwirft.Konsum-Schuldzuweisungen.Fehler die man gernSelbst begeht. Immer eine unüberbrückbare DistanzZwischen dem Horizont und dem Leben.Den Mund braucht manZum Küssen, Sprechen und Atmen.Keine offene Wunde die manSchließen müsste. Seitdem ich keinen mehr habeDer mir vergibt,Möchte ich selbst keine Vergebung.Auf der guten Seite zu bleibenIst nicht das Ziel. Ich sah viel Ungerechtigkeit.Was andere als bitteres … Surfen auf der Zeitachse weiterlesen

Es liegt eindeutig an „Adelè“….

Ich hab kein Plan ob es der Winter istOder die Tatsache, dass Du nicht zuhause bist,Was mich an die Decke starren lässt.Während „Adelè“ so richtig den Pain fühlt„inside her chest“. Hört man! Ich hasse es, dass ich hier liegeUnd mich frage wo du bist,Wenn es draussen doch schon dunkel ist.Und gleichzeitig will, dass Du DichAus meinem Leben verpisst. Was glaubst Du eigentlich wer Du bist?!Kein … Es liegt eindeutig an „Adelè“…. weiterlesen