Für ein Glas Rotwein

Er hat sein Blut für dieses Land gegeben.
Bis zum Ende jedes Monats
Schafft er’s nicht weiter zu leben.

In Gottes Händen seine Gebete.
Schwor Treue für sein Glaube
Als er Vater wurde.

Ein Krieg ohne Rückkehrgarantie.
Medaillen erhalten
Für die Ehrenphilosophie.

Für all diese armen Leute,
Ein paar banal einfache Worte,
Weil sie bis heute an das Gute glaubten.

Weil sie ständig darauf vertrauten
Nicht zu hungern oder obdachlos
Zwischen Gassen der Heimat zu lungern.

Nein, das ist nicht die Hölle.
Er hatte nur den Gedanken
Sein Leben bekäme mehr Fülle.

Im Kopf stattdessen,
Es wär leichter zu sterben
Oder wäre es zu vermessen?!

Nein, er fordert nichts.
Hat lediglich den Traum
Von Sonnenlicht im Gleichgewicht.

Eine Einladung aus Mitgefühl
Im Angesicht eines Glas Rotwein.
Bevor’s zu spät ist, das Leib erkühlt.

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