Seltsam grausam

Ich brauche nichts als ein Wort.
Nur eins, beträchtlich überzeugend.
Ein Wort allein genügt.
Ein Tropfen Wasser, der das Meer versüßt.

Deine Eigenarten
Wünschte ich zu verachten.
Wie Du mich anschaust
Ohne mich zu beachten.

Was ich brauche
Ist Deine Ausdauer.
Ausdrückliche Gewissheit
Und Herzenswärme.

Fang von vorne an.
Verloren in Deinen Augen.
Such Deinen Mund, Deine Hände.
Meine alltägliche Poesie.

Stumm würd ich schreien
Weil es mir seltsam erscheint.
Dieses Vergessen
Dir zu gefallen.

Dich leidenschaftlich
Wie nie zu sehen.
Als eine Liebkosung noch
Deinen und meinen Tag verdreht.

Wie erklärst Du diese Bitterkeit.
Ich brauche ja nichts als Illusion.
Werd wahnsinnig und anmaßend
Für irgendeine Reaktion.

Weil ich die weiße Perle
Zwischen den Steinen suche.
Die verlorene Nachricht
In Deinen Augen.

Seltsam.
Grausam.
Du vertraust
Meinen Blicken nicht.

Wie einfach es doch war
Auf unserer Sternschnuppe zu springen .
Den ganzen Himmel einzufangen
Und nach Hause zu bringen.

Erklär mir diese Bitterkeit
Inmitten der Alluvion.
Werd wahnsinnig und anmaßend.
Brauche nichts als Illusion.

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