Der Grund aller Gründe

Hast mich gefunden.
Dort an der Ecke.
Mit geschlossenen Fäusten.
Mit den Schultern gegen die Wand.
Deine Gefühle waren die scheusten.

Damals stand ich in der Schlange
Mit dem Desillusionierten.
Doch Du hast nicht gezögert.
Kein Weichen.
Gehörst zu den „Unbeirrten“.

Hast mich eingesammelt
Wie eine streunende Katze.
Mich zu Dir gebracht
Ohne Gedanken,
Ob ich Dich kratze.

Und so stehst Du hier.
Mit geschlossenen Augen.
Bereit mich zu verteidigen.
Bereit für alles.
Ich werd es Dir erlauben.

Manchmal bist Du auch zerbrechlich.
Besitzt hauptsächlich
Die Kraft einer Boeing 737.
Nimmst das Steuer in die Hand
Um dich in Sicherheit zu wiegen.

Und dann fliegst Du.
Den Himmel weit hoch.
Träumst über den Wolken
Von Kunst und Abenteuer.
Die Mut machen und auch Angst.

Veränderst meine Tage
Ohne Dich selbst zu ändern.
Wirst der Grund aller Gründe.
Substanz meiner Träume.
Für Dich gilt jeder meiner Atemzüge.

Und an manchen Tagen
Magst Du Dich nicht.
Bist nicht immer von Dir begeistert
Und wunderst Dich,
Dass Du für mich ein Wunder bleibst.

Die Kräfte der Natur
Sind in Dir vereint.
Denn mal bist Du ein Stein,
Mal eine Pflanze, die blüht,
Mal ein Hurrikan, der mich umhaut.

Mal der Horizont, der mich begrüßt.
Der mich begrüßt,
Wenn ich mich entferne.
Selbst Müdigkeit
Gestaltest Du gerne.

In ein
Unermessliches Vergnügen.
Du bist
Der einzige Grund
Alle Gründe zu ergründen.

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