Unruhe

Wenn es dunkel wird,
Sitze ich hier.
Am Rand der Mauer.
Befreie den abstrakten Geist.
Und betrachte das Universum.

Ich höre sein Rascheln.
Ich rieche sein Schweigen.
Wie auf einem Plakat.
Und ich
Mittendrin.

Eine Ruhe breitet sich aus.
Jenseits aller Erwartungen.
Jenseits von allem.
Über mich hinaus.
Über uns hinaus.

Und in der Nacht,
Wenn der Wind
Den Dunst bewegt
Bleibt nichts.
Außer meine Abwehr.

Nur meine Hände
Verschlossen.
Über mich.
Und dann ist sie zurück.
Die Unruhe.

Ich folge den Zügen meines Lebens.
Die einsame Stille erschreckt nicht mehr.
An ihren Zweigen hänge ich die Melancholie.
Die Ruhe in mir
Entspannt mich wieder.

Jenseits aller Erwartungen.
Über mich hinaus.
Über uns hinaus.
Und darüber
Ihre schützenden Hände.

Meine Hoffnungen
Finde ich wieder.
Und zwischenzeitlich
Lange Wartezeiten.
Jenseits der Unermesslichkeit.

Und wenn ich wieder an sie denke,
Zerstöre ich die Hoffnung.
Ihre Hände ersetze ich durch meine.
Und fühle wie sie schwindet.
Meine Unruhe – und zugleich die Ruhe.

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