Ode an die Freundschaft

Diese schwarze Traurigkeit,
Die ich grad verdaue
Du passt auf mich auf,
Damit ich keine scheiße baue.

Verpasst mir ne „Orientierungsschelle“
Wenn ich sie verdient hab.
Und zwar dann auf die Schnelle.
Vor Deinem Mund gibts kein Blatt.

Wenn ich noch vernebelt bin
Auf meinem langen Weg,
Mich verliere ins offene Meer,
Baust Du mir einen Steg.

In Deinen Augen seh ich Wärme,
In Deinen Ohren meine Klänge.
Deine Zurechtweisungen gehen ins Mark,
Doch Deine Arme sind stark.

Sie halten mich fest.
Schenken mir Kraft.
Immer dann,
Wenn das Leben mich schafft.

Deine Ohren sind offen,
Du nimmst mir die Last.
Ich kann Dir vertrauen.
Deine Schultern tragen meinen Ballast.

Und wenn ich wieder stolpere
Über meine eigenen Beine.
Weiß ich genau meine Feinde
Sind auch Deine.

Bringst mich zum Lachen
Im schlimmsten Moment.
Mit Dir kann man Quatsch machen,
Dein Humor ist wie Zement.

Deine Geduld hat lange Fäden.
Kann soviel kacke reden.
Bringst mich dann zum Stottern.
Ich muss zum Logopäden.

Dein Herz hat soviel Liebe.
Manch eine wollts ausrauben.
Es gab schon viele Diebe,
Doch sie konnten’s nicht aussaugen.

Ein Pflaster drauf, das hilft.
Egal wieviele Narben
Alles ist Vergangenheit,
Ich bin diejenige die bleibt.

Und wie flapsig ich auch bin.
Du sagst die Meinung ins Gesicht.
Das weiß ich sehr zu schätzen.
Deshalb als Dank dieses Gedicht.

Im Grunde will ich Dir nur sagen,
Egal wie Du’s durchleuchtest.
Hast einfach keine Ahnung,
Wieviel Du mir bedeutest.

Eine Ode an die Freundschaft!
Von mir aus meiner Feder.
Keine große Wissenschaft.
Liebe“ hat halt nicht jeder.

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