Einsames Kind

Libellen fliegen über die Teiche Und Pfützen der Stadt.
Es scheint ihnen egal zu sein.
Der Reichtum, der jetzt kommt
Und dann wieder geht.

Nimm mich mit, lass mich nicht gewähren.
Keine Wiederholungen auf Deine
Unzulänglichkeiten.
Hier steh ich, aufgeregt
Und allein, auf Dich wartend.

Alte Männer spielen ein Würfelspiel.
Auf dem Tisch, ein Rest von Magie.
Blühende Blumen.
Blühen voller Freiheit.
Schenken Glück und müssen sich nicht kümmern.

Sie sorgen sich nicht um sich
Und all dem was kommen wird.
Die Menschen flüstern unter sich
Und ich verbreite Freude
Um sie zum Schweigen zu bringen.

Ich höre Lieder rauschen.
Sie rasen an mir vorbei.
Und die Erde beginnt zu beben.
Wie nutzlose Explosionen.
Aber in manchen Herzen werden sie bleiben.

Wie sie wohl entstanden sind.
Konstellationen von Galaxien und Energie.
Heute Nacht hast Du mich allein
Vor dem Himmel stehen lassen.
Ich kann nicht lesen, komm, hol mich ab.

Du wirst mich erkennen.
Meine Taschen sind voller Steine.
Bin ohne Dich.
Hast mich vor der Schule sitzen gelassen.
Habe Lust zu weinen.

Du wirst mich schon abholen.
Die Nacht ist lang und Du wirst mich erkennen.
Meine Schuhe sind voller Schritte.
Mein Gesicht voller Ohrfeigen.
Mein Herz voller Schläge.

Und meine Augen voll von dir.

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